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Die Gemeinde Caltagirone gehört zur Provinz von Catania.
Die Stadt besitzt 38200 Einwohner und hat eine Fläche
von ca. 38277 Hektar bei einer Bevölkerungsdichte von 100 Einwohner pro Quadratkilometer.
In einer hügeligen bis felsigen Berglandschaft bei einer Höhe von 600 Meter über dem Meeresspiegel gelegen, befindet sich dieses Städtchen nicht unweit von Enna.
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| Stadt |
Entfernung in Kilometer |
| Agrigento |
115 |
| Caltanissetta |
86 |
| Catania |
77 |
| Enna |
67 |
| Messina |
173 |
| Palermo |
228 |
| Ragusa |
68 |
| Siracusa |
105 |
| Trapani |
288 |
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Caltagirone ist auch als die Stadt der Keramik in ganz Italien bekannt.
Zu den örtlichen Handarbeiten gehört hauptsächlich die Produktion von handbemalter Keramik,
die sogenannte Majolika mit ihren lebendigen Farben wird in ganz Italien sehr geschätzt und kann enorme Preise
erzielen, wenn ein guter Künstler am werke war.
Besonders Teller, Vasen, Tischlampen und handbemahlte Wanduhren gelten als Spezialität die nicht selten Preise von über 2000 Euro erzielen.
Der Preis richtet sich nach dem Aufwand der herzustellenden Keramikgefäße und deren Bemalung.
Viele Künstler haben ihren eigenen Stil entwickelt doch gibt es auch einen klassischen Stil dem viele treu geblieben sind.
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Namensgebung
Der Name Caltagirone leitet sich von der arabischen Bezeichnung Cal΄at Jerum ab,
Schloss der Grabstätten übersetzt. Im Gebiet von Caltagirone befindet sich eine beträchtliche Anzahl an Grabstätten diverser Epochen die bis in die Bronzezeit zurückreichen und dadurch zur antiken Namensgebung beigetragen haben.
Dem folgte die Bezeichnung Cal΄at Ghiran, das Schloß der Vasen aufgrund der vielen Keramikfunde die schon zu antiken Zeiten dort gefunden worden sind.
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Geschichte
Das erste bewohnte Dorfzentrum befand sich in der Umgebung eines antiken Schlosses das in der griechischen Ära entstanden ist.
Im Jahr 1030 wurde die Stadt von einer ligurischen Kolonie unter der Führung des byzantinischen General Giorgio Maniace belagert und erobert.
Bald darauf, im Jahr 1090 nahm der Graf Roger von Altavilla den Vorort in Besitz und christianisierte diesen.
1458 wurde ein Parlament zusammengerufen bei dem Giovanni von Aragona zum Prinzen von Caltagirone ernannt wurde und somit zum Heerscher über ganz Sizilien wurde.
Die Erdbeben von 1542 und von 1693 zerstörten die Stadt vollständig.
Durch das wirken einiger Architekten wie Rosario Gagliardi (1682-1762), Francesco Battaglia (1701-1778) und Natale Bonaiuto (18. Jahrhundert)
erhielt die Kleinstadt einen barocken Anblick.
Zwischen 1622 und 1800 war die Stadt der Sitz der Universität, die vom König Phillip III gegründet wurde und
um 1800 wurde die Stadt zum Bischofsitz ernannt.
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Sehenswürdigkeiten
Von architektonischer Bedeutung ist der normannische Dom, der dem Heiligen Julius geweiht ist.
Im Inneren befinden sich wunderschöne Gemälde von Francesco Vaccaro (1802-1882) einem bedeutenden Künstler dieser Zeit.
Eine weitere bedeutungsvolle Sehenswürdigkeit ist die Kirche des Kollegium, die im Jahr 1593 von den Jesuiten errichtet wurde.
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Erwähnenswert ist auch die Kirche des Heiligen Jakob, die nach dem Erdbeben im Jahr 1693 wieder aufgebaut wurde sowie die Kirche der Heiligen Maria del Monte.
Letztere ist durch eine große Treppe, die sogenannten Scalinate zu erreichen. An dieser Treppe befinden sich diverse handbemalte Keramikkacheln die von verschiedenen Künstlern zur Verzierung dieser Treppe befestigt wurden. (siehe Foto)
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Reiseführer |
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