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Wenn man die Geschichte dieser Küstenstadt verfolgt stellt man schnell fest das Marsala eine wichtige strategische Rolle in der Vergangenheit hatte. Bereits 800 Vor Christus wurde die Insel San Pantaleo von den Phöniziern erobert und die Ortschaft Mothia (Mozia) gegründet. Durch die Eroberung des griechischen Tyrannen Dionysios dem alten im Jahre 397 vor Christus, wurde die Kolonie zerstört.

Die Karthager versuchten zu diesem Zeitpunkt die Insel zu verteidigen doch unterlagen den griechischen Eroberern und mussten sich aufs nahegelegene Festland zurückziehen, dort wurde die Stadt Lilybeo gegründet. Erst durch die Römer gelang es dieser Küstenortschaft wieder an Bedeutung zu gewinnen und den Handel zu stärken. Die Römer beherrschten fast 1000 Jahre die Stadt bis es arabischen Piraten gelang die Stadt Lilybeo zu zerstören und diese in Marsa Allah (Der Hafen Gottes) um zu taufen. Die Araber (Sarazenen) beherrschten weite Teile Siziliens und fühlen sich dort sehr wohl, einige arabische Poeten bezeichneten Sizilien als das Paradies in dem es möglich war zwei Ernten im Jahr einzufahren. Viele Traditionen und Bräuche der Arabischen Kultur prägten die Westküste und sind bis heute erhalten geblieben, ein Beispiel für den arabischen Einfluss ist der Kuskus ein Gericht das aus Weizen bzw. Weizengrieß besteht und als nordafrikanisches Nationalgericht gilt.

Die Sarazenen beherrschten Sizilien nur sehr kurz, ca. 200 Jahre und wurden dann von den Kreuzzügen der Normannen von der Insel vertrieben. Die Trauer die Insel verlassen zu müssen war unter den Sarazenen sehr groß und wurde in verschiedenen arabischen Gedichten festgehalten. Sie liebten das Land und lernten von Ihren Einwohnern um zwei Kulturen miteinander zu vereinen. Die Gartenkunst der Araber und die Aquädukte der Römer galten als eine besondere Symbiose die den Menschen reiche Erträge brachte.

Die Normannen förderten die Ökonomie in Form von Feldarbeit und der Herstellung von Molkeprodukten, sie erkannten schnell den Reichtum der Insel und eroberten weite Teile Siziliens um diese zu Christianisieren.

Im Jahre 1575 n. Chr. ließen die Spanier den Hafen von Marsala schließen um sich besser gegen die Invasionen der Piraten zu schützen, in dieser Zeit entstanden entlang der Küste diverse Wachtürme die zur Sicherung der Küste erbaut wurden.

Durch den Engländer John Woodhouse aus Liverpool wird die Region um Marsala 1773 n. Chr. zur Weinmetropole der Westküste.

John Woodhouse erkannte das die Böden sich bestens für die Weinproduktion eigneten und förderte sein Vorhaben. Nach Ihm folgten Ingham und Whitaker, durch letzteren entstand der heute weltweit bekannte Marsala Wein, der schon 10 Jahre nach seiner Einführung von den Italienern dieser Region selbst vermarktet werden konnte.


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