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Die Geschichte der Ortschaft beginnt mit einem Schriftstück aus dem Jahre 874 in dem der Imperator Ludwig
der Deutsche (806 876) von den Karolingern, zu dieser Zeit auch Ostfränkischer König, ein Schreiben ausstellt
in dem das Schloss von Manoppello
an die Abtei San Clemente a Casauria übergeben wird.
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Zwischen 1500 und 1600 Jahrhundert erscheint zum ersten mal das Volto Santo (Auch Schleier von Manoppello genannt), es wird von einem unbekannten
Pilger an DonatAntonio Leonelli übergeben der es bis 1608 in seinem Besitz behält. 1608 wird es ihm laut
historischem Bericht der Kapuzinermönche von
L'Aquila
durch Pancrazio Petrucci abgenommen der es an Giacomo
Antonio de Fabritiis verkaufte, der es wiederum den Kapuzinermönchen schenkte. Giacomo Antonio de Fibritiis
war der erste der das Volto Santo in Glas fasste damit es nicht beschädigt wird.
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Im Jahre 1618 auf 1620 entstand das Kapuzinerkloster in Manoppello das dem Erzengel Michael geweiht wurde.
Am 6. April 1646 wurde das Volto Santo zum ersten mal dort ausgestellt.
Es war zu der Zeit und in den folgenden 40 Jahren kein Kultobjekt, es stand auf der
rechten Seite in einer kleinen Nische der Kirche und wurde kaum beachtet. 1686 erbaute
man dann auf der linken Seite der Kirche eine kleine Kapelle mit einem Altar wo man das Volto Santo aufstellte.
Nach einigen starken Erdbeben im 17. Jahrhundert begannen die Menschen das Volto Santo zu verehren und beteten
für ihre Sicherheit.
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Das veranlasste P. Bonifacio di Ascoli eine Prozession ins Leben zu rufen in der das Volto
Santo in einer Prozession durch die Ortschaft geführt werden sollte. Ab dem Jahr 1712 geschah dies jeden zweiten Sonntag
des Monat Mai bis ins Jahr 1750, seit diesem Jahr, und bis heute, findet die Prozession immer am dritten Sonntag des Monat
Mai statt.
Um das Volto Santo besser zu schützen, wollte 1712 P. Bonifacio und 1714 P. Antonio da Poschiano das Glas
austauschen und einen Silberrahmen um das heilige Tuch bauen. Als das alte Glas entfernt wurde verschwand
das Christusgesicht auf dem Seidentuch und erschien erst wieder als man das Volto Santo in seinen ursprünglichen
Zustand brachte. Dieser Fall ereignete sich bei beiden Personen die versuchten das heilige Tuch besser
zu schützen.
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Anfang des 19. Jahrhundert mussten die Mönche zwei mal das Kloster aufgrund der Aufhebung religiöser
Gesetze verlassen. Am 6. September 1811 verließen die Mönche das erste mal ihre Kirche. Man brachte das
Volto Santo in dieser Zeit zu den Klarissen dessen Mitglieder nach den Regeln der heiligen Klara von
Assisi lebten. Klara war eine Weggefährtin des heiligen Franz von Assisi und Gründerin des kontemplativen
Frauenorden der Klarissen. Das Klarissen Kloster befand sich hinter geschützten Mauern und so brachte man
das heilige Tuch vorerst dort unter.
Am 16. Mai 1816 konnten die Mönche wieder in ihr eigenes Konvent und feierten am folgenden Sonntag
das Volto Santo.
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Doch 1866 wurde den Mönchen erneut das Recht genommen im Kloster zu bleiben und
so blieb das heilige Tuch dort zurück. Erst am 27. Oktober 1869 durften die Mönche zurück und sind
bis heute im Santuario di Manoppello, das man auf dem Foto sieht, geblieben.
Wissenschaftliche Untersuchungen
Um dem Geheimnis des Abbild auf dem Volto Santo einwenig näher zu kommen beauftragten die Mönche
einen Gewissen Professor Vittore, dessen Vorname leider nirgendwo erwähnt wird auf der italienischen
Webseite www.voltosanto.it der offiziellen Webseite des Heiligtums. Professor Vittore ist laut diesem
Bericht hauptberuflich als Orthopäde tätig und beschäftigt sich mit Röntgenbilder. Er war im Besitz eines
hochauflösenden Scanners mit dem sich das Bildmaterial auf dem Monitor bis auf die kleinste Faser Vergrößern
lässt ohne die Auflösung zu verlieren.
Von den Mönchen beauftragt machte er ein Scanbild vom Volto Santo um es genauer zu untersuchen.
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Er vergrößerte
das Bild bis auf einzelne Fasern und konnte somit feststellen das sich keine Überreste von Farbe auf den Fasern
befanden. Er konnte auch den Einsatz von Aquarellfarben ausschließen, da die Feinheiten im Mundwinkel (siehe Foto) zu genau sind
und die Details mit Aquarellfarben auf dieser hauchdünnen Seide leicht verlaufen wären.
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Einen Druck schließt
er ebenfalls aus, da das Tuch mindestens aus dem 15. Jahrhundert ist und zu dieser Zeit keine Techniken
vorhanden gewesen sein sollen die ein solchen Druck ermöglicht hätten. Fasziniert war der Professor von
der extremen Feinheit des Seidentuch und verblüfft war er als er feststellen musste das dieses Abbild
auf dem Tuch von beiden Seiten gleich ist. Die Studie endet damit das der Professor mitteilt das er nun
noch weiter ins Detail gehen möchte um festzustellen ob sich in der Faser Farben befinden die dafür sorgen
das dieses Abbild entsteht. Leider gibt es dazu keine weiteren Informationen.
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Meine persönliche Meinung zu diesem mysteriösen Abbild Jesus Christus ist nach meinen Recherchen zweigeteilt.
Zum einen kommt es mir wahrlich sehr merkwürdig vor das es ein Turiner Grabtuch gibt das bereits viele Rätsel
aufgeworfen hat und mit dem Volto Santo irgendwo ein zweites Grabtuch existieren soll.
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Der Gedanke das es eine
Druck-Technik gab die bis heute unbekannt geblieben ist, ist für mich eine recht plausible Erklärung die ich
nicht los werde.Was mich weiterhin stört sind die mangelhaften Informationen die von offizieller Seite mitgeteilt
werden, wie zum Beispiel der Name des Professor, der auf der offiziellen Webseite www.voltosanto.it als
Professor Vittore erwähnt wird und zu dem ich keine weiteren Berichte finden konnte.
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Allerdings muss man schon
sagen das selbst ich irgendwo dem Bann des heiligen Tuch verfallen bin und mich doch tiefer in die Materie
hineinrecherchiert habe als ich anfänglich wollte. So musste ich zum Beispiel erfahren das die Gesichtszüge auf diesem Schleier
genauso sind wie auf dem Turiner Grabtuch. Das wirft Rätsel auf die man nicht ohne weiteres von der Hand weisen kann.
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Irgendwo ist das Bild schon faszinierend, sehr fein und filigran gearbeitet, doch solange der Schleier nicht
auf Herz und Nieren von einer ordentlichen wissenschaftlichen Kommission untersucht wird, bleibt es für mich
ein gekonntes Gemälde eines sehr begabten Mannes oder Frau.
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Danksagung:
Ich möchte zu guter letzt Monika Kugler von der Region Abruzzen (Regione Abruzzo) danken die mir Bildmaterial in hochauflösender
Qualität zu diesem Thema per DVD hat zukommen lassen um meinen Artikel etwas lebendiger zu gestalten.
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