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Der Vesuv (Vesuvio) ist ein 1182 Meter hoher Vulkan der sich in der italienischen Region Kampanien (Campania) zwischen Neapel und der Kleinstadt Pompei befindet. Die Regionshauptstadt Neapel (Napoli) wurde sozusagen in unmittelbarer Nähe des Vulkan gebaut der derzeit keine sonderlichen Aktivitäten zeigt. Dennoch wird der Vesuv als einer der gefährlichsten Vulkane der Welt eingestuft. Grund dafür ist das über 1 Millionen Menschen um diesen Vulkan leben der im Jahre 79 n. Chr. die Städte Pompeji, Oplontis, Herculaneum (heutige Ercolano) sowie die 12 Kilometer entfernte Ortschaft Stabiae unter sich begrub.

Vulkan Vesuv und ein Teil der Stadt Neapel

Wenn man davon ausgeht das ein Vulkanausbruch vor über 2000 Jahren in der Lage gewesen ist Städte zu begraben die über 12 Kilometer entfernt gewesen sind, so dürfte jedem klar sein welchem Risiko sich über 1 Millionen italienische Staatsbürger aussetzen. Der Vulkan besitzt lange Ruhepausen und extrem intensive Ausbrüche die meistens von pyroklastischen Strömen begleitet werden.

Pyroklastische Ströme sind Glutlawinen die von Gasen und heißer Asche begleitet werden die mit einer Geschwindigkeit von bis zu 400 Kilometern die Stunde und einer Temperatur von 300 bis 800 °C alles vernichten was sich ihnen in den Weg stellt.

Die Chronik des Vesuv ist nicht sonderlich lang, man konnte aufgrund von Ausgrabungen feststellen das der erste belegbare Ausbruch um 1800 v. chr. stattgefunden hat. Sicherlich ist der Vulkan schon weit länger aktiv, man geht von über 25000 Jahren aus. Eine der stärksten Erruptionen die historisch festgehalten wurde war im Jahre 79 n.Chr. die Zerstörung von Pompeji und den umliegenden Ortschaften. Danach folgten diverse kleinere Vulkanausbrüche alle paar hundert Jahre die nicht sonderlich bemerkenswert gewesen sind. Die Ortschaften Massa di Somma und San Sebastiano al Vesuvio wurden 1872 durch einen Vulkanausbruch zerstört und im Jahre 1944 wiederholte sich das ganze erneut. Der letzte Vulkanausbruch des Vesuv war jener am 04.04.1944 der die Ortschaften San Sebastiano al Vesuvio und Massa di Somma zerstörte, seit dem ruht der Vulkan und keiner kann genau sagen wann er wieder erwachen wird.

Ercolano

Heute ist der Vesuv ein Touristenmagnet der jährlich sehr gut besucht wird. Bereits 1880 eröffnete man die erste Standseilbahn die zum Gipfel des Vulkans führte. Die Seilbahn war von der Firma Thomas Cook und konnte bis 1906 benutzt werden. Durch die Eruption von 1906 wurde die Seilbahn zerstört, einige Überreste befinden sich noch am Gipfel des Vulkans.

Ungebrochen ist auch heute noch das Interesse an Vulkanen und so pilgern jährlich viele Touristen auf den Vesuv um die geballte Naturgewalt mal von nahem zu erleben.

Nationalpark & Ortschaften

Der Parco Nazionale del Vesuvio wurde offiziell erst am 5 Juni 1995 gegründet und umfasst die Ortschaften Boscoreale, Boscotrecase, Ercolano, Massa di Somma, Ottaviano, Pollena Trocchia, Sant'Anastasia, San Giuseppe Vesuviano, San Sebastiano al Vesuvio, Somma Vesuviana, Terzigno, Torre del Greco und Trecase. Diese 13 Ortschaften gehören alle zur Provinz von Neapel und sind Bestandteil des Nationalpark. Insgesamt leben ca. 400 000 Einwohner in diesen 13 Ortschaften. Der Nationalpark Parco Nazionale del Vesuvio wurde im Jahre 2005 von einer halben Millionen Touristen aus der ganzen Welt besucht.

Vulkantour und Tourismus

Anders als im Nationalpark Parco del Etna auf Sizilien müssen Touristen die den Krater des Vesuv besichtigen wollen einen Eintritt von 4,5 Euro für Studenten und 6,5 Euro für Erwachsene bezahlen.


Im Preis inbegriffen ist allerdings ein Touristenführer der einem während der Vulkantour interessantes Hintergrundwissen mitteilt. Der Vulkan Ätna (Etna) auf Sizilien kann kostenlos besichtigt werden, Kosten entstehen nur wenn man an speziellen Touren teilnimmt oder die Seilbahn benutzt die zum Krater führt.


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