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Salvatore Riina, auch Totò Riina gennant, wurde am 16 November 1930 in Corleone einer kleinen Gemeinde
in der Provinz von Palermo
geboren. Bereits mit 19 Jahren musste Totò Riina eine sechs jährige
Haftstraffe für Mord absitzen. Er war Mitglied der
Mafia
Corleonesi die von
Luciano Liggio
angeführt wurde.
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Mit Bernardo Provenzano
war er an der sogenannten guerra di mafia beteiligt, einem Kleinkrieg zwischen
dem Liggio und dem Navarra Clan. Mit dem Mord von Luciano Liggio an Michele Navarra übernahm der
Liggio Clan die volle Kontrolle der Umgebung und wenig später über Palermo. Für Salvatore Riina
war das der Sprung in die international operierende italienische Mafiastruktur. Er wurde 1963 verhaftet und
in Bari
(Apulien)
sowie in
Catanzaro
(Kalabrien)
vor Gericht gestellt. Nach einigen Jahren Haft gelang es ihm wieder in Freiheit
zurückzukehren.
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Der Aufstieg zum Mafiaboss
Mit der Festnahme von Luciano Liggio übernahm er die Macht im Clan der Corleonesi und
wurde zum Mafiaboss. Seinen mächtigen Einfluss erreichte er hauptsächlich durch internationalen Drogenhandel
sowie Bestechung in öffentlichen Ausschreibungen. Er lies sogar den Boss Stefano Bontate
ermorden und stieg damit zum Boss der Cosa Nostra auf. Nachdem er zum Boss der Bosse aufgestiegen
war startete Totò Riina eine groß angelegte Kampagne gegen den Staat und lies mehrere Politiker hinrichten
die nicht nach seiner Pfeife tanzten. Er kontrollierte den gesamten Drogenhandel in Süditalien,
hauptsächlich war es Heroin.
Lebenslange Inhaftierung
Am 15 Januar 1993 wurde Salvatore Riina vor seiner Villa auf der Via Bernini im Zentrum von Palermo verhaftet.
Er hatte sich dort ca. 25 Jahre lang versteckt gehalten und war während dieser Zeit zu zwei mal
Lebenslanger Haft von italienischen Gerichten verurteilt worden. Bis zum Juli 1997 wurde Riina im
Supergefängnis Asinara auf
Sardinien
inhaftiert.
Ein Gefängnis das nur für extreme Schwerverbrecher genutzt wird, man ist dort absolut isoliert, hat keinen
Kontakt zur Außenwelt oder anderen Insassen. Ab 1997 brachte man ihn ins Gefängnis Marino di Tronto in
Ascoli
wo er weitere drei Jahre in absolut isolierter Haft einsaß.
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Seit dem 12. März 2001 besitzt er die Möglichkeit
während seiner Freistunden andere Insassen im Gefängnis zu sehen. Es sind immer noch einige Verhandlungen
offen die mit einer Lebenslange Haftstrafe bestraft werden.
Er soll auch für die Mordanschläge auf
Paolo Borsellino
und Giovanni Falcone
verantwortlich sein. Sicher ist das Salvatore Riina sein Lebensende
im Gefängnis erleben wird.
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