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Das Olivenöl wurde schon vor 6000 Jahren in den Mittelmeer Regionen geschätzt und hergestellt,
dort fand es Verwendung als Schmiermittel sowie Heizmittel, mit dem bereits vor Tausenden von
Jahren Handel getrieben wurde.
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Auch als Medizin fand dieses flüssige Gold in der Antike seinen Nutzen.
Die Herstellung von Olivenöl ist im Verlauf der Jahrhunderte weitgehend erhalten geblieben.
Es gibt verschienene Qualitäten, das wertvollste ist das Native Olivenöl (Olio Extravergine dOliva).
Um diese Bezeichnung zu erhalten müssen bestimmte Kriterien eingehalten werden.
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Zum Beispiel darf das
Öl nicht chemisch behandelt worden sein, weder erhitzt noch einen Säuregrad von über 1 Prozent besitzen,
und nur auf mechanischen Wege gepresst worden sein. um diese Bezeichnung Extravirgine zu erhalten.
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Alle anderen Olivenöle die nicht die
oben genannten Kriterien erfüllen, erhalten die Bezeichnungen Olio Vergine dOliva,
Raffinato oder Olio dOliva. Diese werden häufig einer chemischen Behandlung unterzogen
und mit Olio Extravergine dOliva angereichert um eine Verbessung der Farbe und des
Geschmacks zu erreichen.
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In vielen sizilianischen Dörfern findet man noch die althergebrachte Produktion,
bei dieser werden die Oliven mechanisch kalt gepresst und nicht gefiltert.
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Dieses Öl läst man mehrere Monate
in Bottichen stehen, bis sich die Schwebeteilchen am Boden abgesetzt haben. Wenn es an das Abfüllen des Olivenöls
geht, schöpft man das Öl von oben aus dem Bottich heraus. Besonders bekannt für die Olivenölproduktion ist die Stadt
Castelvetrano, die in der Provinz Trapani liegt und ein hervorragendes Olio Extravergine dOliva produziert.
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